Podiumsdiskussion: „Die EU und die Landwirtschaft – Wer steuert wohin?“

Auf Initiative von Bündnis 90/Die Grünen Kreisverband Stade diskutieren am Donnerstag, den 4. April 2019, ab 19 Uhr, in der Seminarturnhalle Stade die agrarpolitischen Sprecher*innen der Landtagsfraktionen von Bündnis 90/Die Grünen und CDU und die Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft junger und interessierter Landwirte (AGiiL) im Kreisbauernverband Stade und des BUND Niedersachsen über künftige Weichenstellungen der EU für die Landwirtschaft.

Landwirtschaft geht uns alle an!

Wir leben von den pflanzlichen und tierischen Produkten der Landwirte. Die Bauern gestalten unsere Kulturlandschaft. Sie haben einen wesentlichen Einfluss auf die Bodengesundheit, die Luft- und die Wasserqualität, ja, das Klima, die Artenvielfalt der Wildpflanzen, der Insekten, der Vögel und der anderen großen und kleinen Wildtiere. Sie bestimmen das Wohl der Nutztiere.

Den Rahmen, in dem die Bauern ihr Auskommen suchen, steckt die Politik und damit letztlich wir Wähler*innen.

Immer wieder fallen die Schlagworte: Bio-Landwirtschaft oder Agrarindustrie? Vielfalt und Qualität oder eher industrielle Produktion und niedrige Preise? Wachsen oder weichen?

Investitionen erfordern Planungssicherheit! In welche Richtung sollen sich die Landwirte orientieren, um langfristig zu überleben?Regelmäßig beschließt die EU ihre Gemeinsame AgrarPolitik (GAP), an der sich die Politik des Bundes und der Länder orientiert. Aktuell wird über die Periode 2021 bis 2027 beraten.

Zurzeit fließt der größte Anteil der EU-Fördermittel in sogenannte Direktzahlungen (1. Säule) in Bezug auf den Landbesitz. Wer viel hat, der bekommt viel Geld. Den Rest der Fördermittel bekommt, wer – verkürzt gesagt – etwas für Natur und Umwelt, das Tierwohl und die Entwicklung des ländlichen Raumes tut (2. Säule).

Nach welchen Kriterien sollen die Fördermittel künftig verteilt werden?

Was meinen die Junglandwirte, was der BUND? Wie glauben die CDU und die Grünen unseren Landwirten und der übrigen Bevölkerung am besten gerecht zu werden.

Am Ende der Veranstaltung soll jede*r Besucher*in die Antwort kennen und wissen, welche Partei, wen sie oder er bei der Europawahl unterstützen muss, damit die Weichen richtig gestellt werden.

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