Kommunalwahl 2016

Ergebnis/Mandate – Programm und Kandidat*innen – Wahlaufruf

Das Ergebnis – Vielen Dank für Ihr Vertrauen

Vielen Dank für Ihr Vertrauen.

Leider büßten wir reichlich Stimmen ein. Wir befinden uns jetzt wieder auf dem Niveau von 2006.

Im Rat des Fleckens Harsefeld erhielten einen Sitz:

Unser Wahlergebnis im Flecken Harsefeld: 7,42% (2011: 13,10%)

In den Samtgemeinderat kamen:

Unser Wahlergebnis in der Samtgemeinde Harsefeld: 5,67% (2011: 9,69%)

Im Kreistag vertritt uns

Unser Wahlergebnis im Landkreis: 6,19% (2011: 10,57%)

Das bisherige Spitzenergebnis im November 2011 führen wir darauf zurück, dass uns 7 Monate nach dem Schock des Atomunfalls in Fukushima viele Menschen wählten, die uns sonst keine Stimme gegeben hätten.

Sicher fehlte vielen auch Elke Martin auf dem Wahlzettel, die sich nach über 2 Jahrzehnten erfolgreicher und verdienstvoller Kommunalarbeit in 2016 nicht mehr aufstellen ließ.

Wir versprechen, immer ein offenes Ohr zu haben und in respektvoller Zusammenarbeit mit den anderen Fraktionen und der Verwaltung beharrlich für ein besseres Harsefeld zu arbeiten.

Danke für Ihr Vertrauen.

Über diesen Link gelangen Sie zu den Wahlergebnissen in der Samtgemeinde Harsefeld.

Das Programm und unsere Kandidat*innen

Ein Klick aufs Bild öffnet unser Programm.

Abgebildet v.l.n.r.: Ralf Poppe, Thorsten Törner, Regina Poppe, Kai Bojens, Hartwig Holthusen

Es kandidieren in der angegebenen Reihenfolge für den

Fleckenrat

Ralf Poppe, Hartwig Holthusen, Thorsten Törner, Kai Bojens und Regina Poppe

Samtgemeinderat

Wahlbereich 1: Hartwig Holthusen, Thorsten Törner, Ralf Poppe, Kai Bojens
Wahlbereich 2: Regina Poppe

Kreistag

Hartwig Holthusen und Ralf Poppe kandidieren für den Kreistag an der Spitze des Wahlbereichs 4: SG Apensen, Fredenbeck, Harsefeld.
Zur vollständigen Liste der Kreiswahlkandidat*innen gelangst Du über diesen Link.

Warum GRÜN wählen?

Seien wir ehrlich. Die allermeisten Beschlüsse werden in Harsefeld einstimmig gefasst. Dafür braucht‘s keine Fraktionen. Das liegt zum einen an den guten Vorlagen der Verwaltung und zum anderen daran, dass wir Fraktionen respektvoll miteinander umgehen und keine ideologischen Kleinkriege führen, sondern alle Gutes für Harsefeld erreichen wollen. Als Ratsmitglied kann man also auf Vorlagen aus der Verwaltung warten, sich Argumente anhören, die Hand zur Abstimmung heben und sich anerkennend auf die Schulter klopfen. Das ist bequem und Schaden entsteht dadurch meist nicht.

Uns GRÜNEN ist das nicht genug. Wir tun mehr!

Wir machen uns Gedanken, knien uns rein und entwickeln eigene Lösungsvorschläge. Wir bringen selbst Themen ein und werben auch gegen anfänglichen Widerstand von Verwaltung und/oder Fraktionen beharrlich für unsere Sache. Mit Erfolg, wie diese Beispiele zeigen:

  • Trampelpfad an der K26 neu: Wir haben verhindert, dass der Streit zwischen Anliegern und Spaziergängern nach ersten Zwischenfällen weiter eskaliert und dass er schließlich beigelegt wurde.
  • Die Abschaffung der Radwegebenutzungspflicht nach dem Bundesverwaltungsgerichtsurteil im November 2010: Nach zähem Ringen seit Beginn der Legislaturperiode im November 2011 gibt es die im Flecken nur noch auf der Landesstraße 124, also der Herren- und der Friedrich-Huth-Straße.
  • Der Bürgerbus, den wir gemeinsam mit der Freien Wählergemeinschaft als erste im Landkreis Stade eingeführt haben.
  • Im April 2013 beantragten wir die öffentlichen Gebäude in der „Niedersächsischen Klimakommune 2010“ Samtgemeinde Harsefeld ausschließlich mit Ökostrom zu versorgen. Im November 2014 fasste der Samtgemeindeausschuss einen entsprechenden Beschluss.
  • Die Resolution zu TTIP, mit der wir Bewusstsein dafür schaffen wollten, dass internationale Handelsabkommen sehr wohl Auswirkungen auf die Kommunalpolitik und jeden Einzelnen von uns haben können z.B. wenn es um den Verbraucherschutz geht oder darum, ob die Trinkwasserversorgung privatisiert werden muss oder in kommunaler Hand bleiben soll/darf. Am 21.5.15 wurde die Resolution vom Rat verabschiedet.Übrigens: Kommen Sie mit am Samstag den 17. September um 12 Uhr zur „STOP CETA TTIP“-Demo auf den Rathausmarkt Hamburg. Wir treffen uns gegen 10:45 Uhr am Bahnhof und nehmen die EVB um 11:01 Uhr. Mit einer 9-Uhr-Gruppenkarte für den HVV-Gesamtbereich (5 Personen für 26 Euro) halten sich die Kosten im Rahmen.

Wir brauchen Ihre Unterstützung für

  • Mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung – Viel zu viel wird ausschließlich oder zum Teil im nichtöffentlichen Verwaltungsausschuss entschieden. Dadurch wird die Öffentlichkeit in vielen Bereichen ausgeschlossen und an der Beteiligung gehindert. Für die Ausschussmitglieder gilt eine Schweigepflicht. Die Verwaltung entscheidet, was sie an die Presse gibt. Eine Recherche im Bürgerinformationssystem bleibt so ergebnislos oder ist irreführend, weil nur öffentlich behandelte Punkte der Themen gefunden werden.
    Wir fordern, dass nur zwingend geheim zu haltende Themen nichtöffentlich behandelt werden und dass die Verwaltung in jedem Einzelfall den Grund und die Rechtsgrundlage für die Geheimhaltung angibt.
  • Verkehrskonzept – Fußgängern der Gehweg, den Autos die Straßen. Und Radfahrer? Keiner will sie auf „seiner“ Verkehrsfläche. Die chaotische Radverkehrsführung in Harsefeld führt dazu, dass jeder macht, was er will und alle schimpfen auf alle anderen.
    Radfahren ist gesund und umweltfreundlich. Gerade auch durch eBikes steigen immer mehr Menschen auf das Rad und nutzen es zunehmend als Alternative zum Auto. Deshalb muss das Chaos auf Harsefelds Straßen beendet werden. Ein Konzept muss her, um den Verkehr für alle Verkehrsteilnehmer sicherer zu machen. Harsefeld soll „Fahrradfreundliche Kommune“ werden und regelmäßig an Aktionen wie „Stadtradeln“ und „RADar“ teilnehmen.
  • Der Waldkindergarten – Wir sind für eine Kindergartenträgervielfalt in Harsefeld. Erst waren Verwaltung und alle Fraktionen dafür, dieses zusätzliche Angebot zu machen. Daraufhin leistete der Verein Naturerleben Harsefeld Unglaubliches, indem er ihn innerhalb kürzester Zeit auf die Beine stellte. Dann entstand der Eindruck, dass der Waldkindergarten pro Kind teurer ist, als die anderen Kindergärten, in denen die Gruppen aufgrund gesetzlicher Vorgaben deutlich größer sein dürfen. Nun wurde gefordert, das Budget auf das Niveau der anderen zu begrenzen und bedrohte dadurch die Existenz dieser neuen Einrichtung.
    Nur wir GRÜNEN stehen konsequent zum Waldkindergarten. Wir fordern einen vertraglich abgesicherten Defizitausgleich über 2018 hinaus wie bei den anderen Kindergärten. Außerdem sollen auch Kinder aus der Samtgemeinde zugelassen werden, wenn die Nachfrage aus dem Flecken das erlaubt.
  • Die Marktstraße – Einerseits soll sie verkehrsberuhigt werden, andererseits gibt es jedes Mal einen Aufschrei der Entrüstung, wenn wirksame Maßnahmen wie Poller oder eine Fußgängerzone vorgeschlagen werden: „Denkt an Horneburg! Dann wird auch Harsefeld sterben!“ So rollt der Durchgangsverkehr nach wie vor durch die Marktstraße und über das wenige, das getan wird, machen sich die Leute lustig oder schimpfen über sinnlose Geldverschwendung.
    Wir werben für eine auf ein halbes Jahr begrenzte Mini-Fußgängerzone zwischen Elektro Krumm/Dante und Villazzo. So bleibt der Durchgangsverkehr draußen und die Parkplätze bei Elektro Krumm und dem Villazzo, bei Boldt, bei Dante und bei Quast in der Wilhelmstraße bleiben zugänglich. Wir meinen, einen Versuch ist das wert.

Wir setzen uns ein für ein bürgerfreundliches und lebendiges Harsefeld. Wenn grün, dann richtig!

Dafür am 11. September Bündnis 90/Die Grünen wählen im Flecken, in der Samtgemeinde und im Landkreis.