Bezahlbarer Wohnraum in Harsefeld

Die Veranstaltung ist öffentlich. Der Eintritt ist frei.

Geld ist billig. Gebaut wird viel. Meist Einzel- oder Doppelhäuser und große Wohnungen für Besserverdienende und Geldanleger.

Für einkommenschwache Einzelpersonen z.B. Berufsanfänger, Alleinerziehende, Alte mit kleinen Renten oder Familien mit kleinem Einkommen ist das Angebot dürftig. Wenn Harsefeld eine Zukunft haben soll, müssen wir gerade junge Menschen im Ort halten. Auch anerkannte Flüchtlinge und Asylsuchende, die keinen Anspruch mehr auf amtliche Unterbringung haben, drängen auf den Wohnungsmarkt.

Für ein lebendiges Harsefeld brauchen wir bezahlbaren Wohnraum. Bund und Land haben das Problem erkannt. Niedersachsen fördert seit dem 1.1.2016 den Sozialwohnungsbau und gemeinschaftliche Wohnformen auch im ländlichen Raum und nicht nur in Städten.

Diese Personen schildern ihre Sicht der Dinge:

  • Rainer Schlichtmann, Samtgemeindebürgermeister und Gemeindedirektor, stellt den Bedarf an bezahlbarem Wohnraum in Harsefeld dar und zeigt auf, wieviele Personen / Haushalte in Harsefeld Anspruch auf Sozialwohnungen haben. Gibt es eine Versorgungslücke und falls ja, wie groß ist diese? Wo könnte dieser Wohnraum entstehen?
  • Thomas Schremmer, der für dieses Thema zuständige Grüne Abgeordnete im niedersächsischen Landtag, stellt das neue Förderprogramm vor.
  • Stefan Conath, kaufmännischer Leiter und Prokurist der Wohnstätte Stade eG, berichtet von den Erfahrungen der Baugenossenschaft für sozialverträgliches Bauen von denen hoffentlich auch die Harsefelder Politik und die Bürgerinnen und Bürger profitieren können.
  • Andreas Viebrock, Vorstandsvorsitzender der Viebrockhaus AG, präsentiert ein Konzept für ein energetisch zeitgemäßes, barrierefreies Mehrfamilienhaus, dessen Wohnungen bei sich ändernden Bedarfen mit verhältnismäßig geringem Aufwand neu aufgeteilt werden können und das dennoch günstige Mieten erlaubt, ohne unwirtschaftlich zu werden.

Es gibt Gelegenheit für Fragen und Meinungsäußerungen aus dem Publikum.

Auf reges Interesse hoffen Bündnis 90/Die Grünen, Ortsverband Harsefel.

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